Die Wanderschuhe schnüren und raus in die Mark – das war der Plan für das verlängerte erste Mai-Wochenende. Wir hofften auf milde Tage und milde Nächte und sollten beides nicht erhalten.

In Madlow verstauten wir am Freitagmorgen noch den Proviant und auf ging es Richtung Süden. An dem ersten Wegpunkt Kutzeburger Mühle gab es für einige schon mal das erste Eis und eine Gelegenheit, die Rucksackriemen nochmal richtig anzupassen. Und weiter führt uns der Pfad durch Wälder und Dörfer zur Talsperre Spremberg. Es war warm, aber im Wald noch erträglich. Immer wieder mal stießen wir auf Feiergesellschaften, die es sich am Wasser oder unter dem Maibaum gemütlich gemacht haben.

Am Stausee angekommen mussten die qualmenden Füße erstmal ein bisschen abgekühlt werden und auch auf ein weiteres Eis brauchten wir nicht zu verzichten. Nach einem kurzen Telefonat war klar, dass unsere vereinbarte Übernachtungsgelegenheit ausfallen wird und wir dringend etwas Neues benötigen. Einige fieberhafte…

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Es ging um den Klang der Sprache unserer Vorfahren. Da wir wendisch nicht mehr verstehen, bleibt uns immerhin noch der Klang. Zwei junge Frauen aus Schorbus können tatsächlich wieder wendisch, dank dem sorbischen Gymnasium. Sie waren wertvolle Helfer bei der Vorbereitung des Gottesdienstes. 
„Jeder in seiner Sprache, in der Sprache des Herzens“, eine ungewöhnliche Sprach- und Klangsituation, wenn Glaubensbekenntnis und Vaterunser zweisprachig gesprochen und gehört werden. Ich fühlte dabei den Prozess des Unterganges der Muttersprache, komprimiert auf wenige Minuten. 
Die wendische Predigt in Kurzversion (deutsche Langversion im Liedblatt) basierte auf 3 Sprichwörtern:
„Wie du mir, so ich dir!“
„Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu!“
„Was dich erdrückt, was du verschuldt, das hat ein anderer erduldt!“
Wenn wir diese Weisheiten in unserem Rucksack haben, dann sind wir als Wanderer durchs Leben, durch die Zeiten, gut gerüstet. 800 Jahre Schorbus, da kommt viel…

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Es sollte ein feierlicher Auftakt werden, denn diesen Zeitraum von 800 Jahren kann sich kaum einer der Anwesenden vorstellen. Kein Ort ist geeigneter als das Gebäude auf dem kleinen Hügel mitten im Dorf. Schon damals stand diese Kirche dort, in welcher Gestalt auch immer. Die Festmusik mit Orgel, Flügelhorn und Akkordeon sorgte für die entsprechende Stimmung und Aufmerksamkeit. Ortsvorsteher und Bürgermeister fanden geeignete Worte für einen interessanten Rückblick aber auch für den Blick nach vorn. Szenische Lesungen aus dem Zeitungsnachlass von Christian Schwela (jahrelanger Lehrer, Kantor und Redakteur in Schorbus) gaben der festlichen Stimmung einen humorvollen Anstrich. Auch der Landrat grüßte mit einem Festwort, verlesen von Herrn Giebler.

Einer der Höhepunkte war die Festbuchpräsentation. Ein Erzählbuch der Schorbuser, die in 64 kleinen Geschichten über Ihr Leben, Ihre Erinnerungen, ihre Wünsche und Begeisterungen und immer wieder über das „Damals“ schrieben. Pfarrer Marnitz…

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Grund zur Freude gibt es in der Dorfkirche Illmersdorf. Die erfolgreich abgeschlossene Restaurierung der barocken Innenausstattung der Dorfkirche ist Anlass für eine würdige Festveranstaltung am 30.03.2026.
Mit der Förderzusage im April 2025 durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung, der Sparkasse Spree-Neiße und weiteren Unterstützern wurden die Bemühungen von vielen Akteuren aus der Region für die Bewahrung dieses kulturellen Erbes realisierbar.
„Bewahren, Stärken, Begeistern“ spiegeln den Stiftungsauftrag der Ostdeutschen Sparkassenstiftung aber auch das Engagement für nachhaltige Förderprojekte in der Region durch die Sparkasse Spree-Neiße wider.

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Nach den dunklen Wintermonaten haben wir unser Gotteshaus wieder zum Strahlen gebracht. Wir putzen Ecken, die im Alltag zu kurz kommen und die Außenanlagen wurde sorgfältig geharkt. Bunte Stiefmütterchen wurden vor dem Gemeindehaus gepflanzt und nickten freundlich mit ihren Blütenköpfchen im Wind.

Manchmal ist so ein Frühjahrsputz auch ein „Frühjahrsputz für die Seele“. So wie wir Staub aus den Ecken wischen, können wir in der Fastenzeit unser Leben „sortieren“ und Unnötiges ablegen.

Zeit, den inneren Ballast abzuwerfen und Platz für Neues zu schaffen. 

Zahlreiche Helfer hatten sich an diesem sonnigen Samstag eingefunden. Gemeinsam macht auch das Putzen mehr Freude. Schnell war man am Ziel. Es glänzte und duftete nach frischen Reinigungsmitteln.

Nun lädt ein sauberer Ort dazu ein, sich wohlzufühlen und Gott zu begegnen, unsere schöne Martinskirche.

Ein großes Dankeschön an alle fleißigen Unterstützer!

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Nomoskar, so sagt man „Hallo“ auf Bengalisch. In diesem Jahr richtet die Sternsingeraktion den Blick besonders auf die Kinderarbeit in Bangladesch.  Etwa ein Drittel der 167 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner von Bangladesch lebt in Armut. Um zum Familienunterhalt beizutragen, müssen viele Kinder die Grundschule abbrechen und arbeiten gehen. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit sind es in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche die Arbeiten verrichten, für die sie viel zu jung sind, die sie vom Schulbesuch abhalten und die ihrer Gesundheit und Entwicklung schaden – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.

Aufgeregt und gut gelaunt warteten die Kinder im Gemeindehaus Groß Gaglow. Es ist Samstag, der 10. Januar und natürlich schulfrei. Draußen locken…

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