Nomoskar, so sagt man „Hallo“ auf Bengalisch. In diesem Jahr richtet die Sternsingeraktion den Blick besonders auf die Kinderarbeit in Bangladesch.  Etwa ein Drittel der 167 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner von Bangladesch lebt in Armut. Um zum Familienunterhalt beizutragen, müssen viele Kinder die Grundschule abbrechen und arbeiten gehen. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit sind es in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche die Arbeiten verrichten, für die sie viel zu jung sind, die sie vom Schulbesuch abhalten und die ihrer Gesundheit und Entwicklung schaden – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.

Aufgeregt und gut gelaunt warteten die Kinder im Gemeindehaus Groß Gaglow. Es ist Samstag, der 10. Januar und natürlich schulfrei. Draußen locken…

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Wie jedes Jahr im Dezember macht sich eine Reisegruppe aus Cottbus auf, um in Berlin bei dem Aussendungs-Gottesdienst des Friedenslichts aus Bethlehem teilzunehmen. Dieses wird von österreichischen Pfadfinder*innen aus Bethlehem abgeholt und in Wien nach ganze Europa verteilt. Weitere Informationen dazu gibt es hier: www.friedenslicht.de.

Mit dem Zug und einem (schweren) Sicherheits-Feuertransport-Metalleimer ausgestattet trafen wir also am 14. Dezember in Berlin ein und schlenderten erstmal gemütlich über die Weihnachtsmärkte am Alexanderplatz und Humboldtforum. An der Sankt-Hedwigs-Kathedrale angekommen, holten wir uns die Aufnäher mit dem jährlichen Friedenslichtmotto und suchten uns unsere Plätze. Der Gottesdienst wird von allen Pfadis des RDP (Ring deutscher Pfadfinder*innen) gestaltet und musikalisch mit einer Band begleitet. 

Während der Rückfahrt mussten wir gut auf unsere Kerze aufpassen. Das Friedenslicht wurde in Cottbus am folgenden Montag in der Oberkirche mit den…

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Vorfreude und Warten gehören untrennbar zum Advent. Nicht nur deshalb wurde der Familiengottesdienst am 7. Dezember in der Martinskirche von vielen kleinen und großen Besuchern besonders gespannt erwartet. Denn die „Wackelzähne“, also die Vorschulkinder, aus dem Ev. Kindergarten Sankt Martin, führten dabei wieder ihr Krippenspiel auf.

Für dieses Ereignis hatten die Wackelzähne zusammen mit ihren Erzieherinnen Claudia und Maka lange geübt und sich unter anderem bei einem Ausflug ins Theater Expertentipps für ihren großen Auftritt geholt. Sogar eine richtige Generalprobe gab es wenige Tage vor dem Gottesdienst noch, bei der die anderen Kindergartenkinder schon einmal eine exklusive Krippenspiel-Kostprobe bekommen durften.

Bestens vorbereitet tanzten die Wackelzähne dann am 2. Adventssonntag als weihnachtliche Schneeflöckchen durch die Kirche und sprachen unter anderem als kleine Engel mit der Hoffnungsbotschaft der Geburt von Jesus die Einladung aus, sich an der Krippe zu versammeln.

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„Ein Lichtermeer zu Martins Ehr…“ – das muss es natürlich gerade in der Martinskirche geben am besonderen Ehrentag ihres Namensgebers. Deshalb haben sich auch in diesem Jahr am 11. November viele Kinder, Eltern und andere fröhliche Festbesucher zwischen Kindergarten und Kirche versammelt – alle gut vorbereitet mit Laternen in sämtlichen denkbaren Farben und Formen. Bevor diese aber tatsächlich für den großen Umzug durch die Nachbarschaft aufleuchteten, warteten in der Kirche noch einige Überraschungen.

Beim Gottesdienst zum Martinstag waren nicht nur die gut bekannten Lieder zu hören, sondern sogar die Stimme von Martins Mantel: 
Fleißige Vorspielerinnen aus dem Nähkreis brachten mit viel Liebe zum Detail und besonderer Unterstützung ihrer kleinen Helferin Tessa das für die Geschichte so entscheidende Kleidungsstück zum Sprechen. Aus der Sicht des „mitwachsenden“ roten Mantels erzählten sie die Lebensgeschichte von Martin nach – und natürlich auch seine Reaktion auf die Begegnung mit…

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Jedes Jahr im Herbst heißt es endlich wieder: Wir fahren auf ein Lager! Dieses Mal haben wir uns das lange Wochenende Anfang Oktober ausgesucht und drei Tage in der Waldschule Kleinsee geplant.

Die Anreise haben wir pfadfindertypisch mit einem Hajk, also einer Wanderung mit Übernachtung, absolviert. Aufgrund des späten Starts nach der Schule sind wir mit dem Zug vom Hauptbahnhof nach Jänschwalde gefahren und knapp 2 Stunden zunächst zum Großsee gelaufen. Durch Wald und Dorf, über Straßen und Felder sind wir gut vorangekommen. In Drewitz hat uns eine nette Anwohnerin Eis ausgeteilt, was uns wieder Energie für den zweiten Teil der Strecke gab.

Am Großsee angekommen, fing es langsam an zu dämmern. Wir wollten die Zelte unbedingt noch im Hellen aufbauen, also ging es ohne zu Verschnaufen ans Werk. Das Zeltmaterial wurde von den Rucksäcken gelöst und ein geeigneter Untergrund gesucht. Also rein mit den Heringen, Isomatten aufgepustet und das Nachtlager eingerichtet. In der Zwischenzeit…

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Am letzten Samstag im September versammelte sich eine fröhliche Kinderschar in der Martinskirche. Draußen wärmte die Sonne mit ihren leuchtenden Strahlen noch die letzten Blüten. Das Laub der alten Linde färbt sich schon langsam gelb. Was wohl heute so passiert und was wir heute wohl so basteln…? Kräftig wurden die Glocken geläutet und es ging los. Pfarrer Marnitz begrüßte die Kinder zum Kindertag – Erntedank feiern wir bald und in diesem Sinne möchten wir uns ein paar schöne gemeinsame Stunden gestalten. Aber was, wer ist das bitte schön? Ein alter Hut und Stroharme von sich gestreckt - Flori die Vogelscheuche, aha. Pfarrer Marnitz war etwas erstaunt als Flori ihn ermahnte seine Äpfel nicht zu essen, auf die er doch den ganzen Sommer aufpasste. Aber waren die Äpfel nur Flori zu verdanken, die reiche Ernte an Obst, Gemüse und Getreide? Pfarrer Marnitz ließ sich ein lebendiges Gespräch mit der Vogelscheuche ein und auch die Kinder überlegten.  Ja richtig, der Sonne, dem Regen, den Bauen…

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